Neue Karrieremöglichkeiten

Ausbildungsziel

Der Universitätslehrgang Akademischer Immobilienmakler hat das Ziel den Studierenden umfassendes Wissen in den Bereichen Beratung, Immobilienmanagement, Recht, Bewertung von Immobilien, Betriebswirtschaft und Finanzierung zu vermitteln.

 

Der Tätigkeitsbereich eines Immobilienmaklers umfasst (§117 GewO):

  1. die Vermittlung des Kaufes, Verkaufes und Tausches von unbebauten und bebauten Grundstücken und von Rechten an Immobilien einschließlich der Vermittlung von Nutzungsrechten an Immobilien und der Vermittlung des Kaufes, Verkaufes und Tausches von Wohnungen, Geschäftsräumen, Fertigteilhäusern und Unternehmen.
  2. die Vermittlung von Bestandsverträgen über Immobilien.
  3. den Handel mit Immobilien einschließlich des Mietkaufes.
  4. die Vermittlung von Beteiligungen an Immobilienfonds.
  5. die Beratung und Betreuung für die in Z 1 bis 4 angeführten Geschäfte.
  6. die Vermittlung von Hypothekarkrediten.
  7. die Vermittlung von Privatzimmern an Reisende zu vorübergehendem Aufenthalt sowie zur Führung eines Gästezimmernachweises.
  8. die Durchführung der öffentlichen Versteigerung von Liegenschaften, Superädifikaten und Baurechten nach § 87c NO.

 

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Universitätslehrganges Akademischer Immobilienmakler in Verbindung mit einer jeweils einjährigen facheinschlägigen Tätigkeit ist gemäß § 19 GewO die Erteilung der Gewerbeberechtigung für Immobilienmakler und -verwalter möglich.

 

Beispiele Ihrer zukünftigen Arbeitgeber

Raiffeisen, RE/MAX Austria, Volksbank, PlanetHome AG, Alpimmo GmbH, IMMO-CONTRACT Maklergesellschaft m.b.H., ÖRAG Österreichische Realitäten AG, Erste Bank Arealis Liegenschaftsmanagement, IMMOSKY – SkyLead Real GmbH, Bank Austria, BUWOG – Bauen und Wohnen GmbH.

KARRIERETIPPS & BRINGT MIR DIESE WEITERBILDUNG ETWAS?

Inwieweit Unternehmen eine Ausbildung als positiv/wertvoll erachten hängt in erster Linie davon ab, welche fachliche Kompetenz der Bewerber dadurch vorweisen kann.

Eine universitäre Ausbildung umfasst ein breites Spektrum der jeweiligen fachlichen Spezialisierung und schließt auch grundlegende Fächer der Betriebswirtschaft und Grundlagen der Rechtskunde mit ein. Jeder Arbeitgeber schätzt Mitarbeiter die abseits der erforderlichen Fachkompetenz auch zusätzliches generalistisches Fachwissen vorweisen können.

Im Auswahlverfahren bzw. Einstellungsgespräch wird ein guter Personalberater u.a. folgendes prüfen:

  • a) Hat der Bewerber die für den ausgeschriebenen Job notwendige Ausbildung absolviert? An welcher Institution, wann und in welchem Umfang wurde sich das entsprechende Wissen angeeignet?
  • b) Fachlicher Part („hard skills“): Kann der Bewerber im Zuge des Bewerbungsgespräches fachliche Inhalte auf hohem Niveau diskutieren oder wird er z.B. bei der Frage zur Unterscheidung der Voll- und Teilanwendung des Mietrechtsgesetzes unsicher?
  • c) Persönlicher Part („soft skills“): Passt der ausgeschriebene Job zur Person des Bewerbers (z.B. Prüfung analytischer Fähigkeiten, Kommunikation, etc.)